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Christvesper zu Hause

Den ganzen Gottesdienst der Christvesper mit Texten, Weihnachtsevangelium und musikalischen Beiträgen von Solisten und Bläserensemble samt Glockenläuten gibt es jetzt hier zum Mitfeiern zu Hause. 

 

Köditzer Christvesper 2020

Dieser Hörgottesdienst zur Christvesper wurde im Vorfeld des Hl. Abends von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Köditzer Kirchengemeinde aufgenommen und wird mit denselben Texten und Musikstücken am Hl. Abend in der Göstrahalle präsent gefeiert. Nehmen Sie sich eine dreiviertel Stunde Zeit und feiern Sie zu Hause mit uns! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen – per whatsapp, mail oder persönlich.

Sie können den Gottesdienst hier im Ganzen anwählen:

 

oder im folgenden beim Durchgang des Textes in vier einzelnen Teilen: 

 

Zum Eingang

 

Glocken

St. Leonhard Köditz

 

Ich steh an deiner Krippen hier

Bläserensemble des Köditzer Posaunenchors

 

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar,
eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wollest werden.
(EG 37,2)

Trost suchen wir an diesem Abend,
aber wir sind auch voller Hoffnungen.
Wir feiern die Geburt Jesu Christi
und wissen uns miteinander verbunden,
wo immer wir jetzt gerade sind.

Ich grüße Sie zu unserer Christvesper am Hl. Abend.
Schön, dass Sie zu Hause mitfeiern.
Wir sind nicht allein in dieser Nacht,
die nicht nur die Herzen,
sondern unsere ganze Welt neu erhellen soll.
Lasst uns miteinander die Geburt Jesu feiern.

Wir hören neu auf das verheißungsvolle Wort.
Wir vereinen unsere Herzen in dem Gebet für uns und unsere Nächsten.
Wir lassen uns umfangen von den tröstenden Klängen der Musik.

 

Maria durch ein Dornwald ging

Keyboard: Jonas Kaufmann; Querflöte: Sophia Lederer

 

Gebet

Jesus,
an diesem Abend sind wir auf dem Weg zu dir,
zu dem Kind,
zu dem Leben,
das in dir war und das du bist.
Unser Glück und unsre Sorgen,
unsre Wünsche und unsere Krankheiten,
unsren Hunger nach Leben und unsere Mutlosigkeit –
alles das bringen wir zu dir.
Wir wissen: Alles ist bei dir gut aufgehoben,
wir und unser Leben mit seinen Freuden und seinen Fragen.
Diese ganze Welt mit ihrer Schönheit und ihrem Elend.
Dir legen wir ans Herz,
was uns belastet,
was wir uns wünschen und
wovon wir träumen.
Sieh uns freundlich an.
Komm uns entgegen mit deiner Zuneigung.
Lass uns in deiner Nacht von neuem das Licht deiner Liebe aufgehen.
Beschenke uns mit deinem Leben.
Amen.

 

Weissagungen

Weissagung bei dem Propheten Micha im 5. Kapitel:

Du, Betlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. Indes lässt er sie plagen bis auf die Zeit, dass die, welche gebären soll, geboren hat. Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel. Er aber wird auftreten und weiden in der Kraft des Herrn und in der Macht des Namens des Herrn, seines Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden, so weit die Welt ist. Und er wird der Friede sein.

Weissagung bei dem Propheten Jeremia im 23. Kapitel:

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr,
dass ich dem David einen gerechten Spross erwecken will.
Der soll König sein, der wohl regieren
und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird.
Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden
und Israel sicher wohnen.
Und dies wird sein Name sein,
mit dem man ihn nennen wird:
„Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.“

 

 

Weihnachtsevangelium

 

„Freut Euch ihr lieben Christen.“ — Lothar Graap

Keyboard: Sophia Lederer; Gesang: Jonas Kaufmann

 

Evangelium nach Lukas im 2. Kapitel

Es begab sich aber zu der Zeit,
dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging,
dass alle Welt geschätzt würde.
Und diese Schätzung war die allererste
und geschah zur Zeit, da Qurinius Statthalter in Syrien war.
Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe,
ein jeder in seine Stadt.
Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa,
aus der Stadt Nazareth,
in das judäische Land zur Stadt Davids,
die da heißt Bethlehem,
weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,
auf dass er sich schätzen ließe
mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

Und als sie dort waren,
kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
Und sie gebar ihren ersten Sohn
und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe;
denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

 

„Ich steh´ an deiner Krippen hier.“ — Text: Paul Gerhard, Melodie: Bach-Schemelli

Keyboard: Sophia Lederer; Gesang: Jonas Kaufmann

 

Und es waren Hirten in derselben Gegend
auf dem Felde bei den Hürden,
die hüteten des Nachts ihre Herde.
Und der Engel des Herrn trat zu ihnen,
und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie;
und sie fürchteten sich sehr.
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!
Siehe, ich verkündige euch große Freude,
die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Und das habt zum Zeichen:
Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt
und in einer Krippe liegen.
Und alsbald war da bei dem Engel 
die Menge der himmlischen Heerscharen,
die lobten Gott und sprachen:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren,
sprachen die Hirten untereinander:
Lasst uns nun gehen nach Bethlehem
und die Geschichte sehen, die da geschehen ist,
die uns der Herr kundgetan hat.
Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef,
dazu das Kind in der Krippe liegen.
Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus,
das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.
Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das,
was ihnen die Hirten gesagt hatten.
Maria aber behielt alle diese Worte
und bewegte sie in ihrem Herzen.
Und die Hirten kehrten wieder um,
priesen und lobten Gott
für alles, was sie gehört und gesehen hatten,
wie denn zu ihnen gesagt war.

 

„Die Hirten“ — Peter Cornelius

Keyboard: Sophia Lederer; Gesang: Jonas Kaufmann

 

Predigt

Gnade sei mit euch und Friede, von dem da ist, der, da war und der da kommt. Amen.

Liebe Gemeinde,

zu den berührendsten Feiern in diesem Jahr gehörten die Taufen, die nach einiger Zeit im Sommer doch wieder stattfinden konnten. Mit leuchtenden Augen standen die Familien um den Taufengel. Die Eltern tauften selbst. Sie suchten den Zuspruch für ihr Kind und ihr gemeinsames Leben im Geist und Segen Gottes, der den Täufling begleitet, gerade in dieser schwierigen Zeit.

Mir schien es, als leuchteten die Augen in diesem Jahr etwas mehr als sonst. Auch die der Groß- und Urgroßeltern, die gewiss manches in ihrem Leben schon gesehen und durchlitten hatten, die aber – gerade in diesem Moment – nicht aufgehört haben, ihren eigenen Träumen in das gute Leben zu trauen.

In leuchtenden Augen spiegeln sich Träume und Wünsche, die wir am Kinderbett, an der Krippe stehend, haben. Es sind Träume und Wünsche für ein gelingendes Leben, das hier ganz neu beginnt. Wir haben Hoffnungen für unser eigenes Leben und die Welt, in der wir leben müssen.

Dass wir aus dieser Welt nicht einfach ausbrechen können, haben viele von uns in diesem Jahr auch schmerzlich erfahren müssen. In einer Zeit der Entbehrungen ist unser heutiger Predigttext aus dem Buch des Propheten Jesaja entstanden. Mit leuchtenden Augen erzählt er, welch gute Zukunft er sich von einem besonderen Menschen erhofft. Oder meint er damit nicht nur den einen?

Hört Worte des Propheten, die auch wir in dieser Zeit gut brauchen können. Jesaja träumt: 

Es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais
und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
Auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn,
der Geist der Weisheit und des Verstandes,
der Geist des Rates und der Stärke,
der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.
Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des Herrn.
Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen,
noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören,
sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen
und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande,
und er wird mit dem Stabe seines Mundes
den Gewalttätigen schlagen
und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein
und die Treue der Gurt seiner Hüften.
(Jes 11,1-5)

 

Liebe Gemeinde,

das sind große Träume. Leuchtende Augen kommen uns auch, wenn wir die menschliche Nähe sehen, die das Bild an der Krippe bietet. Da muss man sich nahe sein. Das gilt auch für unsere Tauffamilien am Engel.

Meine Hoffnung für die Zukunft ist, dass wir wieder näher zusammenrücken dürfen. Wir haben uns an einen gewissen Abstand gewöhnt. Aber es gibt Situationen, da ist das nicht auf Dauer sinnvoll. Wo die Konfigruppe die meiste Zeit verstreut im Gemeindehaus sitzt, kommt wenig Gemeinschaftsgefühl auf. Man kommt untereinander nicht so leicht ins Gespräch. Die zwanglose Begegnung, das wichtige Zwischengespräch, wo nicht jeder mithören kann, fehlt.

In Online-Meetings wird nur das Offizielle besprochen, das Inoffizielle, das „Wie geht´s“ und das Gespräch am Rande fallen unter den Tisch.

Auch der Kreis der Freunde und der Familie ist notgedrungen kleiner geworden. An manch einer Grußkarte entdecke ich jetzt erst, dass man sich schon lange nicht mehr wirklich gesehen hat. Es ist zwar nicht so, dass man nicht versucht hat auf andere Weise Kontakt zu halten, aber es fehlten der ein oder andere Ausflug, gemeinsames Reisen und Feiern.

Dieses Jahr hat uns bescheidener gemacht. Wir haben uns auf das besonnen, was uns besonders wichtig ist, was wesentlich ist für unser Leben. Gerade an dem, was uns fehlt, spüren wir das.

Deswegen werden wir die Hoffnung auf Nähe, wie an der Krippe nicht aufgeben. Diese Hoffnung auf Nähe hat ihren Grund in der Gemeinschaft mit Gott. Wir erfahren sie in der Geburt des göttlichen Kindes. Trotz der widrigen Bedingungen in einem Stall sind da Menschen, die füreinander da sind. Und es nicht nur die Kernfamilie, nein eilends kommen gänzlich Unbekannte daher, die schnell den Glanz der bescheidenen Hütte mehren.

Die Rettung kommt nicht von einem einzelnen, besonderen Menschen her. Sie ist von Gott initiiert. Es ist sein Geist, der in diesem Stall dabei ist. Das spüren die Hirten. Ihn ihren Augen ist die Ehrfurcht vor dem göttlichen Kind zu lesen. Im Anblick des Kindes geht mir auf: Ich habe mein Leben selbst nicht in der Hand. Mir sind Grenzen auferlegt. Meine Kraft ist endlich. Aber auch: Mein Leben ist mir geschenkt, wie es diesem Kind geschenkt ist. Was es auch sein mag, es bleibt unendlich wertvoll. Ich kann so vieles an meinen Nächsten tun.

Diese Ehrfurcht vor Gott spürten wir selbst in diesen so turbulenten Tagen vor Weihnachten. Tagtäglich müssen Menschen sterben, obwohl wir uns in diesem Jahr in großer Rücksicht geübt haben. Es bleibt eine Katastrophe, dass unsere Macht nicht größer ist, das zu verhindern. Die Ehrfurcht vor Gott ist darum auch eine Ehrfurcht vor jedem Menschenleben, dem Neugeborenen, wie dem Sterbenden. All das steht mir vor Augen, wenn ich auf das göttliche Kind in der Krippe sehe.

In Jesajas Traum wird die Hilfe von einem einzelnen Menschen erwartet. Ein gerechter, umsorgender Herrscher soll es richten. Wenn man jedoch genauer hinsieht, erkennt man: Es geht um einen Menschen, der ganz und gar von Gottes Geist beseelt ist und in ihm handelt. Es ist nicht der Mensch selbst, der hier redet, entscheidet und tut. Es ist Gott in ihm im Geist.

Bei Jesus sollte es so werden. Was in der Krippe noch nicht voll sichtbar wird, zeigt sich in seinem Leben. Er wird der Prediger werden, dessen Wort Menschen berührt und in seine Nachfolge ruft. Er ist der Heiland für die Menschen, der sie ansieht, berührt und von ihren Krankheiten befreit. Sein Tod und seine Auferstehung werden der Beginn jener neuen Welt sein, in die auch wir uns kraft unserer Taufe hineingestellt sehen.

Es ist Gottes Geist in ihm, wahrlich in Jesus, dem Christus. Aber ist in dem Traum des Propheten Jesaja nur der Christus gemeint?

Nein, auch wir stehen im Geist des Herrn. Auch wir sind – so wie wir vor der Krippe stehen – mit leuchtenden Augen beseelt von unseren Träumen nach einem gelingenden Leben für uns, unsere Freunde, unsere Familien. Wie die Eltern und die Freunde bei der Taufe des Kindes, so spüren wir den Geist Gottes unter uns. Seine Nähe begleitet uns in diesen Festtagen, auch wo wir einander dieses Mal nicht nahe sein können, wie in der heimeligen Enge unserer St. Leonhardkirche.

Wir leben aus der Zuversicht, dass dieses Leben uns geschenkt ist. In Ehrfurcht vor Gott und dem Nächsten sind wir in diesem Jahr auf unseren Wegen gegangen. Wir haben uns nicht einschüchtern lassen, aber die Gefahr ernst genommen. Wir haben aus Gottes Geist heraus kreativ nach Möglichkeiten gesucht, in vielfältigen Formen Gottesdienst zu feiern. Der Gottesdienst bleibt das Zentrum unseres Lebens mit Gott, weil er uns gerade in diesen Zeiten stärken kann und wir Trost erfahren: In einem guten Wort, in den Klängen der Musik, in einem vertrauten Bild.

Der Geist Gottes wirkt unter uns in der ganzen Gemeinde. Wir haben es auch bei der turbulenten Vorbereitung für diese besonderen Gottesdienste am Heiligen Abend gespürt. Tröstlich war für mich, dass die Mitarbeitenden die Hoffnung nie aufgegeben haben, mit der Feier der Gottesdienste – ob zu Hause, in der Kirche oder der Halle – die Herzen der Menschen zu berühren.

Bewahren wir uns diese Lebenskultur der Gottesfurcht und der Zuversicht. Wir werden sie brauchen. Seien wir gewiss: Sein Geist ist mit uns. Auch unsre Träume für die Zukunft werden wichtig sein. Unsere Sehnsucht nach Nähe wird erhört werden. Jesaja sagt: Diese Welt ist nicht verloren. Wenn auch der Baumstamm wie abgehackt daliegen mag. Es wird ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.

Amen.

Und der Geist Gottes, des Christus für die Welt, begleite Euch bei allem Eurem Tun und Lassen. Amen.

 

Stille Nacht

Keyboard: Jonas Kaufmann; Querflöte: Sophia Lederer

 

Gebet und Segen

 

Fürbittengebet

Christus ist geboren.
Lasst das Licht Christi leuchten und uns bitten:
Für die Kinder dieser Welt,
dass ihre kleinen und großen Hoffnungen nicht enttäuscht werden,
dass sie Wärme und Geborgenheit finden
und die Welt als eine freundliche Welt erfahren.

Christus ist geboren.
Lasst das Licht Christi leuchten und uns bitten:
Für Ehepartner, Familien und andere Lebensgemeinschaften,
dass sie Freundlichkeit und Offenheit ausstrahlen,
dass sie ihre Konflikte bewältigen mit Vergeben und Liebe.
Für die Freunde und unsere Gemeinschaften,
dass wir einander nicht aus den Augen verlieren,
und die Pläne für die Zukunft nicht vergraben.

Christus ist geboren.
Lasst das Licht Christi leuchten und uns bitten:
Für die, die in diesen Tagen besonders einsam sind,
weil niemand sie besuchen kommt.
Für die Kranken,
dass sie in Beistand und Pflege deine Nähe erfahren dürfen.
Für die, die arbeiten in Altenheimen und Kliniken,
dass sie Kraft schöpfen können und Momente der Ruhe genießen.

Christus ist geboren.
Lasst das Licht Christi leuchten und uns bitten:
Für die Sterbenden,
dass sie nicht alleine gelassen werden,
sondern menschliche Wärme und Nähe spüren.
Für alle, die um einen lieben Menschen trauern,
dass sie ihre Hoffnung auf Deinen Beistand setzen
und die Ihren bei Dir in Ewigkeit geborgen wissen.

Christus ist geboren.
Lasst das Licht Christ leuchten und uns bitten:
Für uns alle, die wir von der Hoffnung leben,
das Gute und Schöne zu suchen,
dass wir uns nicht ermutigen lassen,
sondern gestärkt von Deinem Geist
immer wieder von Neuem beginnen,
damit Friede und Freiheit auf Erden wirksam werden.

Dein Kommen, Gott, bringt der Welt Licht und Hoffnung.
Nimm uns auf in dein Licht,
damit wir für andere zum Licht werden,
leuchtend und wärmend.
Ehre sei dir, Gott, in der Höhe und Friede auf Erden
den Menschen deiner Gnade.
Amen.

 

Vater unser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auch auf Erden,
unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von den Bösen,
denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

 

Sendung

Geht in diese Nacht
in dem Vertrauen,
dass es Gottes Licht ist,
das in Euch leuchtet.

 

Segen

Der Herr segne euch.
In der Mitte der Nacht hat er euch das Heil gebracht.
Der Herr behüte euch.
In der Stille der Nacht hat er euch froh gemacht.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch.
Im Dunkel der Nacht hält er über euch die Wacht.
Der Herr sei euch gnädig und schenke euch seinen Frieden,
den Frieden der Heiligen Nacht.
Amen.

 

O du fröhliche

Keyboard und Gesang: Sophia Lederer, Gesang: Jonas Kaufmann.
Bläserensemble des Köditzer Posaunenchors

 

Glocken