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„Wo ein Mensch den andern sieht…“

Heute gibt´s mal was für Kinder und solche, die sich noch jung genug fühlen, einen lustigen kleinen Zeichentrickfilm anzusehen. 

Manchmal bedarf es bloß einer kleinen Geste und ganz viel gerät in Bewegung.

Die meisten fühlen sich wohl, wenn die Welt um sie herum einen festen Rahmen hat. Das schafft Verlässlichkeit. Da ist man sicher. Da ist die Welt im Gleichgewicht. Zuviel Veränderung wünschen wir uns nicht. Doch gilt das für alle?

Das Gleichgewicht, in dem wir uns eingerichtet haben, kann auch trügerisch sein. Manchmal stehen einzelne auf der anderen Seite und sind ganz und gar unzufrieden mit ihrer Situation. Manchmal sehen wir jemanden gar nicht. Wir nehmen nicht wahr, wie er an der vermeintlich guten Situation leidet.

Ein bisschen Bewegung, ein bisschen Liebe, ein Blick für den Nächsten kann etwas aufbrechen, was längst nicht mehr erwartet wurde. Aus Altem wird Neues. Eine bessere Welt. Ein Leben, in dem der eine den anderen sieht. Eine Welt in neuem Gleichgewicht. 

Hier geht´s zum Film:
Mobile, Zeichentrickfilm von Verena Fels, 2010.

 

Wo ein Mensch den andern sieht,
nicht nur sich und seine Welt,
fällt ein Tropfen von dem Regen,
der aus Wüsten Gärten macht.

Wo ein Mensch sich selbst verschenkt
und den alten Weg verlässt,
fällt ein Tropfen von dem dem Regen,
der aus Wüsten Gärten macht.

(EG 648, Hans-Jürgen Netz)