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„… und unsern kranken Nachbarn auch.“

„The grass is greener on the other side.“, sagt ein englisches Sprichwort: „Nachbarns Kirschen sind süßer.“ Eine wörtliche Übersetzung ist das nicht, aber sinngemäß zutreffend. – Heute gibt´s einen Filmhinweis als Gedanke zum Tag.

 

„… und unsern kranken Nachbarn auch.“

Was machen wohl die Nachbarn den ganzen Tag? Jetzt, wo wir nicht einmal auf der Straße mehr viel in Kontakt kommen, werd´ ich richtig neugierig. Zumindest am Wochenende habe ich eifrige Garten- und Heimarbeit um mich herum wahrgenommen. Es gibt also noch Lebenszeichen.

Die Neugierde ist menschlich. Sie regt die Phantasie an. Die kann aber schnell trügerisch werden. Denn selten wird das, was unsere Phantasie sich ausdenkt, der Wirklichkeit gerecht.

Davon handelt ein kleiner Film, der vor wenigen Wochen den Kurzfilm-Oskar gewonnen hat. Der Regisseur Marshall Curry hat ihn selbst ins Netz gestellt. Schauen wir ihn uns „The Neighbors´ Window“ (2019) gemeinsam an:

https://www.youtube.com/watch?v=k1vCrsZ80M4

(Hinweis: Dauer 20 Minuten – Der Film ist in Englisch, man kann aber bei Youtube unten rechts im Bild (PC) oder auf dem Handy oben rechts bei den drei Pünktchen einen Untertitel „Englisch“ zuschalten (geht überall und hilft auch schon viel) sowie über die Einstellungen (Rädchensymbol) auf „Untertitel“  klicken, dann „Automatisch übersetzen“ und „Deutsch“ wählen (geht bei mir nur am PC – wer´s am Tablet hinbekommt, darf mir mal ´nen Tipp geben.) – Die Übersetzung ist zwar nicht perfekt, aber ganz passabel für alle, die des Englischen nicht so mächtig sind.)

 

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsere Augen sie nicht sehn.