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Sternsinger

Christus mansionem benedicat. Christus segne dieses Haus. Mit diesem Spruch zeichnen die Sternsinger jedes Haus. Eine ökumenische Erinnerung zum Ausklang der Weihnachtszeit.

Haben Sie auch einen Aufkleber für 2021 im Briefkasten gefunden? Wahrscheinlich waren in den letzten Tagen die Sternsinger bei Ihnen. Sie waren in diesem Jahr besonders scheu. Klingeln und Singen durften sie nicht.

 

Aber gefreut hat es mich trotzdem, dass Sie an mich gedacht haben. So ein ökumenischer Gruß ist etwas Feines. Man merkt immer erst, was einem fehlt, wenn es nicht da ist.

 

Gemeinsame ökumenische Feiern gab es im vergangenen Jahr ziemlich wenige. Wir mussten immer genau aufpassen, dass wir nicht zu Viele werden. Da blieb jeder erstmal für sich.

 

So tut diese kleine Erinnerung mit dem Segen für das neue Jahr besonders gut. Wir erfahren die Verbindung, in der wir stehen aufs Neue. Es ist eine feste Verbindung im Glauben an Jesus Christus, den einen Herrn, der im Stall in Bethlehem für uns geboren ist.

 

In der Epistel für den heutigen Sonntag sagt Paulus: Wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des anderen Glied. (Röm 12,4+5)

 

So erfreuen sich evangelische Christen des Grußes der Sternsinger. Es ist eine Tradition, die wir nicht haben, aber schätzen an unseren katholischen Mitchristen.

 

Darin steckt auch der Haussegen, der uns evangelischen Christen fremder ist. Wir kennen ihn allenfalls noch aus dem Sprichwort. Aber dass er schief hängen kann, ist hier nicht gemeint.

 

Es ist vielmehr uns zugesprochen, dass die, die zu diesem Haus gehören, unter dem Segen Gottes stehen – auch 2021!

 

Christus, das Licht der Welt