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Lampiongottesdienst mit Kurzfilm

Von Erde bist du genommen. – Gottesdienst mit dem Kurzfilm „Menuett“ von Felix Karolus am Samstag, den 29. August um 21 Uhr im Garten des Museums Alte Wagnerei.

(Bilder: Jörg Müller)

Stimmen:
„Danke für den schönen Gottesdienst. Es war wieder ein schöner Abend.“
„Danke für den tollen Gottesdienst. Wir waren für jeden Gartengottesdienst so gesegnet, besonders vom Wetter.“
„Ich freue mich schon wieder auf nächstes Jahr zum Lampiongottesdienst. Es war gestern richtig schön. Auch der Film war gut.“

 

Glocken

Vorspiel – John Rutter, Suite antique, Prelude

Im Namen des Vaters des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Meditation Türen I

Türen eröffnen neue Räume.
Meine Lieblingstür ist die!

Man kann durch sie durchsehen.
Dahinter liegt der Pfarrhof, davor die Straße.
Es ist eigentlich wurscht, ob sie offen oder geschlossen ist.
Man sieht von drinnen, wer draußen kommt.
Außerdem bleibt man über diese Tür immer Gespräch.
Mein Lieblingsspruch zu dieser Tür:
„Mach fei die Tür zu, sonst zieht´s beim Pfarrer.“

Intuitiv lasse ich die Tür gerne offenstehen.
Die weht auch der Wind nicht zu.
Wenn sie zu ist, weiß ich:
„Es muss jemand da gewesen sein!“
Denn Türen schließt man – schließlich!
wenn man geht.

Türen eröffnen Räume.
Eine vertraute Tür für viele von uns ist die.

Sie eröffnet den Raum von gemeinschaftlichen Erinnerungen.
Ein junger Vater beginnt zu erzählen, wie er als Kind oft hier war und sich im Kreise der Freunde wohl fühlte.
Gemeinsames Feiern, Essen, Singen, Beten, Spielen, einander zuhören, miteinander lachen und weinen – Raum der Begegnung.

Türen eröffnen Räume.
Eine ganz alte Tür ist die.

Früher mal war sie die echte Eingangspforte.
Sie eröffnet uns Raum für die Stille, das Hören,
das gemeinsame Reden und Singen mit Gott.
Sie hat schon vielen Menschen diesen Raum eröffnet,
bevor wir überhaupt geboren waren.

Türen eröffnen Räume.

Das gibt es auch. Nicht jeder darf hindurch.
Trotzdem erzählen mir die Kinder immer wieder:
„Ich war schon da oben!“
Was verboten ist, reizt besonders.
Dachböden sind geheimnisumwobene Orte.
Wer schon dort war, gehört zu den Eingeweihten.

Türen eröffnen ganz verschiedene Räume,
in denen wir leben.

 

Musik – John Rutter, Suite Antique, Aria

 

Meditation Türen II

Türen blieben oft verschlossen in diesem Jahr.
Die Tür zum Museum.
Die Kirchentür.
Auch unsere Wohnungstüren.
Gastfrei zu sein, vergesst nicht.
Ein Wort, das es immer noch schwer hat in diesen Zeiten

Manchmal zögern wir auch, die Tür zu öffnen.
Wer ist der fremde Besucher?
Was will er von mir?
Was kann ich ihm geben?
Was will ich von mir preisgeben?

Türen öffnen sich auch ganz von allein.
Durch manche geht man hindurch und merkt es nicht.
Schon längst hat sich etwas in Bewegung gesetzt.

Türen verschließen sich wieder.
Manche Türen sind für lange Zeit zu.
Es kostet Überwindung, sie wieder zu öffnen.
Andere Türen sind für immer zugefallen.
Wir würden sie so gerne noch einmal öffnen,
aber der Weg ist versperrt.

Gott, wir bitten dich:
Öffne uns jetzt die Tür unseres Herzens,
damit dein Wort
uns heil macht.
Amen.

 

Gemeindelied EG 361,1.6.7 – Befiehl du deine Wege

Befiehl du deine Wege
und was dein Herze kränkt
der allertreusten Pflege des,
der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
gibt Wege Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.

Hoff, o du arme Seele,
hoff und sei unverzagt!
Gott wird dich aus der Höhle,
da dich der Kummer plagt,
mit großen Gnaden rücken;
erwarte nur die Zeit,
so wirst du schon erblicken,
die Sonn der schönsten Freud.

Auf, auf gibt deinem Schmerze
und Sorgen gute Nacht,
lass fahren, was das Herze
betrübt und traurig macht;
bist du doch nicht Regente,
der alles führen soll,
Gott sitzt im Regimente
und führet alles wohl.

 

Kurzfilm „Menuett“

von Felix Karolus, 2019. 

(Hinweis: Der Kurzfilm kann hier aus rechtlichen Gründen nicht eingestellt werden. Ebenso muss auf die Bilder aus dem Begleitmaterial für die Predigt verzichtet werden. Wir stellen anstelle dessen eine kurze Inhaltsangabe des Films der Evangelischen Medienzentrale unserer Landeskirche ein.) 

Inhaltsangabe: Für Charlotte ist es ein ganz normaler Sonntag zu Hause, bis es an der Tür klingelt und ein Fremder sie mit einem außergewöhnlichen Wunsch überrascht. Er hat einen Eimer dabei und eine ungewöhnliche Bitte: Seine inzwischen verstorbene Frau habe ihre Kindheit in dem Haus verbracht und sich für ihr Grab etwas Erde aus diesem Garten gewünscht. Nach kurzem Zögern öffnet Charlotte ihm die Türe und lässt den Mann auf ihrem Grundstück graben. Später bittet sie ihn ins Haus, die beiden kommen beim Tee ins Gespräch und entdecken Gemeinsamkeiten.
Als sich der Mann schließlich verabschiedet, spürt Charlotte, dass diese Begegnung etwas in Gang gesetzt hat. Sie betritt, offenbar nach langer Zeit zum ersten Mal wieder, die eingestaubte Werkstatt ihres Mannes. Später setzt sie sich hin und schreibt dem unbekannten Besucher in einem Brief, er habe eine Lücke in ihrem Garten hinterlassen und sie fragt ihn, ob er diese nicht mit Erde aus seinem Garten füllen möge.

 

Ansprache

Von Erde bist du genommen.
Raum ist dir gegeben.
Zum Leben.

Es war zu der Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte. Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. Denn Gott der Herr hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; aber ein Strom stieg aus der Erde empor und tränkte das Land.
Da machte Gott der Herr den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.

Der Garten – Ort der Erinnerung
Die Erinnerung trägt die Sterbende zurück in den Garten ihrer Kindheit. Ach, wie war das doch schön. So wohl behütet am Haus. Eingegrenzt von einem hölzernen Zaun. Mit Wiese und Beeten und Büschen, den Blumen – ein Stückchen Freiheit unter dem weiten Himmelszelt. Die Vögel singen. Tier und Mensch spielen.

Der Garten – Traum der Menschheit
So ein Garten – wohlgeordnet und behütet, eingegrenzt und bewahrt – gehört zum Urtraum der Menschheit. Eden ist sein Name am Anfang der Bibel. Gott setzt diesen Raum zum Leben. Er setzt den Menschen mitten hinein.
Auch wir sitzen in einem Garten. „Der Garten is a Traum!“, hat jemand gesagt. Träumen haftet immer etwas Unwirkliches an. Es könnte nur ersonnen sein und sich als Gespinst erweisen. Auch das, was Gott uns bereitet? – Nur ein Traum?
Aber ist es nicht doch auch traumhaft schön? Ein Ort der Lebensfreude und der guten Erinnerungen. Ein Ort, an dem früher auch wirklich Gartenbau betrieben wurde. Ein Ort, an dem wir Gott loben.

Räume, in die man sich eingeengt fühlt
Drinnen im Haus dagegen ist es eng. Früher muss das in den kleinen Häusern noch viel deutlicher spürbar gewesen sein. Heute bauen wir großzügiger. Charlotte Christensen hat ein wunderbares Haus mit Garten. Von Enge keine Spur. Das Enkelkind, die Tochter erfüllen es mit Leben, unruhig herumwirbelnd. Allein zurückgelassen spürt man auf einmal, wie bedrückend die vier Wände sein können. Der Blick fällt bald wieder hinaus in den Garten.

Räume, in die man sich einschließt
Wie mag ihr Leben aussehen, abseits der paar Besuchstage von Kindern und Enkeln? Wie mag sie den Besuch empfunden haben. Wohl organisiert. Die Enkeltochter war rechtzeitig im Bett. Die Tochter vertagt das Gespräch mit der Mutter. Die Jungen haben keine Zeit. Allzu schnell sind sie wieder weg. Allein bleibt sie zurück.
Aber nicht lange. Ein fremder Mann steht vor der Tür. Zum Glück gibt es ein großes Gartentor, sonst stünde er schon an der Haustüre. Wir brauchen auch Räume, in denen wir uns sicher fühlen. Manchmal schließen wir uns auch ein. Wir brauchen nur uns selbst. Die anderen sind uns egal. Zum Glück ist der Fremde groß genug, um über das Tor zu schauen.

Zu Erde wirst du werden.
Ein ungewöhnlicher Wunsch. Zu Erde wirst du werden. Von Erde bist du genommen. Das bisschen ursprüngliche Gartenerde erinnert daran. Wir sind Teil von Gottes Schöpfung. Erdlinge. Adam, der Mensch, von Adamah, der Erde, genommen. Erinnert an die Grenzen unseres Lebens. Am offenen Grab steht uns das vor Augen. Die etwas ungewöhnliche Bitte um Erde aus dem Garten hat etwas mysteriöses. Gleichzeitig löst sie etwas aus. Zwei Menschen beginnen zaghaft, einander ihre Räume aufzuschließen.

Geist und Odem und Sinn
Der Mensch, von Gott geschaffen, ist mehr als Erde. Das alte Wort: Odem verleiht ihm Geist und Sinn. Das alte Wort meint mehr als die derzeit in Verruf stehende Atemluft des andern, vor der wir uns in Acht nehmen sollen. Gottes Gabe an uns ist es, dass wir lebendige Menschen sind, die atmen, reden, in Beziehung treten können zu andern.
Das geschieht ganz unbefangen. Der Spaten wird gereicht, um den Garten zu bearbeiten. Die Tat ist vollbracht, das Eimerchen gefüllt, die Schuhe sind dreckig und der Herr sitzt beim Tee bei der Dame. Und doch bleibt es ein vorsichtiges Abtasten. Gesprächsfetzen über die verstorbenen Eheleute, das Haus, Kinder, früher.
Das Eimerchen mit der Gartenerde wird noch einmal in den Blick gerückt. Es ist für mich jetzt ein Zeichen der Fülle des Lebens, von der die beiden – tastend noch – einander erzählen, aber doch, indem sie sich aufeinander einlassen.

Räume, die tabu sind
Es gibt auch Räume, die tabu sind. Räume, die wir nicht betreten wollen. Da ist die Angst vor der Erinnerung, die hochkommen könnte. Ich will mich ihr nicht stellen. Davon will ich nicht erzählen. Oder: Das erzähle ich nicht jedem. Da muss es passen. Da muss Vertrauen da sein.
Sie geht hinunter in die Werkstatt ihres Mannes. Nach langer Zeit zum ersten Mal. Vielleicht wollte sie das alles so lassen. Aber betreten hat sie den Raum bisher nicht. Die Emotionen waren zu stark. Anrühren kann sie immer noch kaum etwas, auch wenn in ihr etwas angerührt wurde. Eine Tür hat sich geöffnet, die bisher verschlossen blieb.

Heut schleußt er wieder auf die Tür
Heut schleußt er wieder auf die Tür. Das, was tabu war, ist wieder zugänglich. Das ist eine Erlösung. Der Fremde hat etwas angerührt, eine Saite zum Klingen gebracht, die lange nicht berührt worden war.
Der verschlossene Paradiesgarten wird geöffnet. Auf einmal kommt etwas in Bewegung. Manchmal braucht es nur ein Gespräch. Man fragt sich hinterher: Warum hat mir das so gutgetan? Warum hab ich das jetzt gerade erzählt?
Vertrauen ist ein Geschenk, über das wir nicht verfügen können. Es ist da – oder eben nicht. Es ist ein schönes Geschenk, das wir immer wieder neu erfahren dürfen. Dann schließen sich uns Türen auf im Leben, Türen zu uns selbst.

Ich bin die Tür
„Sie haben ein Loch hinterlassen.“, schreibt sie an ihn. Wieder steht das gefüllte Eimerchen im Hintergrund. Es hat mehr als eine Tür geöffnet. Es ist Zeichen der Fülle des Lebens, in der das vergängliche zum Segen wird.
Manche Löcher lassen sich beim besten Willen nicht mehr füllen. Da bleibt die Tür in diesem Leben für immer verschlossen. Und doch öffnen sich oft neue Türen im Gespräch, in der Begegnung mit unsern Nächsten.
Christus sagt von sich: Ich bin diese Tür. Wer durch mich hineingeht, der wird selig werden. Manchmal erkennen wir ihn in unserem Nächsten. Wenn das Vertrauen da ist. Dann schenkt sich Gott uns. Dann wird aus altem Neues. Dann geschehen Zeichen und Wunder an uns, die wir kaum erahnten.

So ward der Mensch ein lebendiges Wesen
Leben im Garten ist ein schöner Traum. Leben im Garten ist traumhaft schön. Die geteilte Erde wird zum Zeichen für den Reichtum eines Lebens, bei dem einer am anderen Anteil nimmt. So ist der Mensch ein lebendiges Wesen, mit Lebensodem und Geist begabt.

Menuett
Einer vertraut dem andern. Einer vertraut sich dem andern an. Das Menuett ist ein höfischer Gesellschaftstanz aus vergangenen Jahrhunderten, bei dem sich die Tänzer annähern und wieder voneinander entfernen. Gleichzeitig ist es musikalisch oft ein Ausschnitt aus einer längeren Suite.
Möglicherweise ist es der Beginn einer längeren Geschichte. Manche Anfänge geschehen unversehens. Manche Anfänge können wir auch nach längerem Zusehen nicht begreifen.
Gott setzt Anfänge. Immer wieder schafft er aus der toten Erde neue Beziehungen durch seinen Lebensodem.

Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

Gemeindelied 060,1-3 – Wir haben Gottes Spuren festgestellt

Wir haben Gottes Spuren festgestellt

Wir haben Gottes Spuren festgestellt
auf unsern Menschenstraßen,
Liebe und Wärme in der kalten Welt,
Hoffnung, die wir fast vergaßen.

Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
in längst vergangnen Tagen,
Gott wird auch unsere Wege gehn,
uns durch das Leben tragen.

Blühende Bäume haben wir gesehn,
wo niemand sie vermutet,
Sklaven, die durch das Wasser gehn,
das die Herren überflutet.

Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
in längst vergangnen Tagen,
Gott wird auch unsere Wege gehn,
uns durch das Leben tragen.

Bettler und Lahme sahen wir beim Tanz,
hörten wie Stumme sprachen,
durch tote Fensterhöhlen kam ein Glanz,
Strahlen, die die Nacht durchbrachen.

Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
in längst vergangnen Tagen,
Gott wird auch unsere Wege gehn,
uns durch das Leben tragen.

 

Fürbittengebet

Lasst uns beten:

Herr, unser Gott,
du hast uns als Deine Geschöpfe ins Leben gerufen,
und aneinander gewiesen,
hilf uns aufeinander zu hören,
für einander da zu sein.
Öffne Türen, wo wir keinen Weg sehen.
Schenke uns Vertrauen, etwas voneinander zu erhoffen.

Herr, unser Gott,
du hast Deine Geschöpfe mit Deinem Geist beseelt,
lass uns einander – auch bei unterschiedlichen Meinungen –
mit Respekt begegnen.
Schenke weiterhin Besonnenheit im Umgang mit dem Virus,
gib uns die Kraft, auch die kommende Zeit zu gestalten,
lass uns nicht erlahmen auf dem langen Weg.

Herr, unser Gott,
du hast uns deine Welt gegeben, sie zu bewahren:
Lehre uns, in Frieden miteinander zu leben.
Schenke Einsicht, deine Schöpfung als Ganzes und gute Gabe zu sehen.
Schaffe Recht und Gerechtigkeit für die, die unter Unrecht leiden.

Herr, unser Gott,
du liebst Deine Geschöpfe,
lass uns einander beschenken mit dem Vertrauen,
das du uns schenkst,
bleibe bei denen, die krank sind und auf ihre Genesung harren,
bleibe bei denen, die um einen lieben Menschen trauern,
bleibe bei denen, die einsam sind und auf Begegnung warten.

Herr, unser Gott,
bleibe bei uns alle Tage mit deinem Geist.
Amen.

Vaterunser

Sendung und Segen

So geht in den Sonntag und die neue Woche unter dem Segen des Herrn:

Der Herr segne euch und behüte Euch.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über Euch und sei Euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf Euch und gebe Euch Frieden.
Amen.

 

Gemeindelied EG 488,1.2.4 – Bleib bei mir Herr

(Leider gab es dieses Mal technische Probleme bei der Tonaufnahme; wir hätten gerne mehr Hördokumente eingestellt.)

Bleib bei mir, Herr!
Der Abend bricht herein.
Es kommt die Nacht,
die Finsternis fällt ein.
Wo fänd ich Trost, wärst du mein Gott nicht hier?
Hilf dem, der hilflos ist: Herr, bleib bei mir!

Wie bald verebbt der Tag,
das Leben weicht,
die Lust verglimmt,
der Erdenruhm verbleicht;
umringt von Fall und Wandel leben wir
Unwandelbar bist du: Herr, bleib bei mir!

Von deiner Hand geführt,
fürcht ich kein Leid,
kein Unglück,
keiner Trübsal Bitterkeit.
Was ist der Tod, bist du mir Schild und Zier?
Den Stachel nimmst du ihm: Herr, bleib bei mir!