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Gottesdienst am 28. Februar

Hier können Sie einen Kurzgottesdienst zum Sonntag Reminiscere mitlesen.

 

Zum Eingang

Seid herzlich gegrüßt zum Sonntag Reminiscere im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Der Herr sei mit Euch.

Reminiscere heißt zu Deutsch „Gedenke“: Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind.“, so heißt es im 25. Psalm.

Lasst uns beten mit Worten des 25. Psalms:
Nach dir, HERR, verlangt mich.
Mein Gott, ich hoffe auf dich;
lass mich nicht zuschanden werden,
dass meine Feinde nicht frohlocken über mich.
Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret;
aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter.
HERR, zeige mir deine Wege
und lehre mich deine Steige.
Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!
Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.
Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte,
die von Ewigkeit her gewesen sind.
Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend
und meiner Übertretungen,
gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit,
HERR, um deiner Güte willen!
Der HERR ist gut und gerecht;
darum weist er Sündern den Weg.
Er leitet die Elenden recht
und lehrt die Elenden seinen Weg.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen.

 

Lasst uns beten:

Lieber Gott, du hast täglich Grund, uns zu zürnen,
und trägst uns dennoch mit großer Geduld:
Schau nicht auf unsere Sünden,
sondern gedenke deiner Barmherzigkeit und wende deinen Zorn von uns ab.
Durch Jesus Christus, unseren Herrn,
der mit dir und dem heiligen Geist lebt und regiert
von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

 

Predigt

Den Predigttext für den heutigen Sonntag Reminiscere lesen wir beim Propheten Jesaja im 5. Kapitel:

Ich will doch von meinem Freunde singen, 
ein Lied meines Lieben von seinem Weinberg.
Einen Weinberg hatte mein Freund,
            auf einer fetten Höhe
Und er grub ihn um und entsteinte ihn.
            Und er pflanzte eine edle Rebsorte
Und er baute einen Turm in seiner Mitte
            und auch eine Kelter haute er in ihm aus.
Und er hoffte, dass er Weintrauben brächte,          
            und er brachte Herlinge.

Und nun, Einwohner Jerusalems, und Mann Judas,
richtet doch zwischen mir und meinem Weinberg.
Was wäre noch zu tun für meinen Weinberg,
            was ich ihm nicht getan hätte?
Warum habe ich gehofft, dass er Weintrauben brächte
            und er hat Herlinge gebracht.
Und nun, ich will euch kundtun,
            was ich meinem Weinberg tun will:
Wegnehmen will ich seine Dornenhecke und er soll sein zur Verwüstung,
            abreißen seine Mauer und er soll sein zum Zertrampeln.

Und ich will ihn zum jähen Untergang machen,
            nicht wird er beschnitten werden und nicht wird er gehackt werden,
            Und aufgehen werden Dornen und Disteln
Und den Wolken will ich befehlen,
nicht über ihn Regen regnen zu lassen,
Denn der Weinberg des Herrn Zebaoth ist das Haus Israel
Und der Mann Judas ist die Pflanzung seiner Lust.
Und er hoffte auf Recht, und siehe: Rechtsbruch
Und auf Gerechtigkeit, und siehe: Wehgeschrei.
(Jes. 5,1-9)

 

Liebe Gemeinde,

das erwählte Volk zu sein ist schon eine Last. Denn was am Anfang so verspielt daherkam: „Ich will von meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg“, das wird ernst: Der Freund, von dem der Prophet singt, ist Gott, der Herr, und der Weinberg, das ist sein Volk: „Des Herrn Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing.“

Ringsum sind andere Völker, z. B. das kriegerische Reich der Assyrer, das vierzehn Jahre nach der Berufung des Jesaja zum Propheten den nördlichen Bruderstaat erobern würde. Es ist die stärkste Bedrohung zu Lebzeiten des Propheten.

Im Süden das Reich der Ägypter. Der Nachbar im Norden, die Phönizier im heutigen Libanon waren eine Handelsmacht und sie gründeten Städte bis nach Spanien. Noch weiter übers Meer, im Nordwesten von Israel begann ein anderes seefahrendes Volk, die Griechen, den Mittelmeerraum mit Städten zu kolonisieren bis Marseille in Südfrankreich.

Aber den lieben Gott scheinen nicht Schiffe mit geblähten Segeln und die Arme der Ruderer zu interessieren, noch die Tempel des Alten Ägypten, noch die Paläste der Assyrer mit ihren Darstellungen von Dienern und dem Thron des Königs und von der Löwenjagd des Königs. Für Macht und Schlachten und Staatskunst kann sich der Gott Israels nicht erwärmen, allein für sein Volk und hier besonders, dass es gute Frucht bringt und die besteht in Gerechtigkeit und Recht. Gerechtigkeit ist, wenn der Arme zu seinem Recht kommt. Dahin geht die Leidenschaft des Gottes Israels: Du sollst nicht töten: also, alles tun, was deinem Nächsten zum Leben hilft, ihn nähren und hegen, ihm Bildung und Wort und Musik verschaffen, ihn lehren, dass etwas heilig ist: Darum: Du sollst den Feiertag heiligen. Der Sabbat erinnert daran: Nicht im Streben und im atemlosen Schaffen ist der Sinn des Lebens, vielmehr im Lob Gottes über seine Schöpfung, wie Kinder, die staunen. Aber Lob Gottes geht nicht, es wird schief und falsch, wenn der Arme unterdrückt wird.

Bei so vielen Völkern ringsum ist doch das eine das Lieblingsvolk: „Des Herrn Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing.“, eigentlich heißt es sogar: die Pflanzung seiner Lust oder seines Vergnügens.

Und zugleich ist das erwählte Volk der Gegenstand der Enttäuschung. Enttäuschte Hoffnung spricht aus den Worten, die der Prophet Jesaja spricht: So bemüht hat er sich, wie ein Winzer um seinen Weinberg: Und was ist geworden: Statt süßer Trauben gibt’s bloß kleine saure wie von wildem Wein. Er löst das Bildwort auf: Statt Rechtsspruch gibt es nur Rechtsbruch, statt Gerechtigkeit Geschrei über Schlechtigkeit. Das sind die Herlinge. Und das hat er von seiner ganzen Liebe für das erwählte Volk: Enttäuschung, Frustration, wie man heute sagt.

Da könnte einer sagen: Was soll mir die Liebe Gottes? Was für eine Last ist die Liebe Gottes. Am Ende werde ich sie bloß enttäuschen. Bin ich denn besser als sein Volk Israel? Liebe hat etwas Absolutes. Liebe ist ein Ganz oder Gar nicht. Sie setzt die Hoffnung ganz in einen Menschen. Und dann kommt nichts – oder besser: alles andere, als was diese Liebe rechtfertigen würde. Einen Absatz weiter beschreibt der Prophet, was er als Rechtsbruch und Geschrei über Schlechtigkeit wahrnimmt: Wenn die Reichen immer mehr aufkaufen, bis ihnen allein das Land gehört oder wenn die Angehörigen der Elite schon früh am Morgen Wein trinken und in der Nacht Parties feiern und Musik spielen lassen, oder wenn er ein korruptes Rechtssystem beschreibt, in dem der im Prozess Recht erhält, der zahlen kann und wenn dem Armen sein Recht genommen wird.

II

Wir hören das Weinberglied des Propheten Jesaja in der Passionszeit, denn es ist ein Lied von der Liebe, die leidet, von der enttäuschten Liebe. Wenn man’s auf uns überträgt, denkt man an die Enttäuschung der Menschen über die Kirche. Die Evangelische Kirche soll sich nicht einbilden, dass sie sich wegducken kann und sich sagen kann. Wir sind als die Kirche Luthers fein heraus, weil bei uns die Ein andererinnen und Ein anderer heiraten können. Das neue Gutachten, das der Kölner Kardinal am 18. März der Öffentlichkeit vorstellen wird, wird 300 Personen nennen, denen sexuelle Gewalt angetan wurde und 200 Kirchenmänner, denen die Schuld angelastet wird, eben diese Taten in den letzten 45 Jahren verübt zu haben. Bei einer solchen Aktenlage ist es dann kein Wunder, wenn ein Kommentator in der Frankenpost den Stab über der Kirche bricht und schreibt: „Diese Verbrechen wurden möglich, weil Mädchen und Jungen, dem Menschen, der sie missbrauchte, vertrauten.“ Und eine Kirche, die immer noch Täter schütze, verdiene „nie wieder auch nur das geringste Vertrauen“. [1]

In der Bayerischen Evangelischen Kirche haben sich seit dem Jahre 2000 etwa 150 Menschen gemeldet, denen von Mitarbeitern der Kirche und der Diakonie sexualisierte Gewalt widerfahren ist. Die meisten von ihnen waren Heimkinder. [2]

Der liebe Gott hat dem Menschen die Lust und geschenkt und den Spaß miteinander, damit man in seiner Partnerschaft nicht nur Mühe und Arbeit hat, sondern aneinander Freude empfindet. Aber der Mensch hat das Gift der Macht in den Becher der Lust geschüttet, und was ein Mensch nicht aus Glück und Liebe bekommt, das nimmt er sich mit Gewalt. Wir beten: „Unser tägliches Brot gib uns heute“, aber Menschen neigen dazu, sich mit Gewalt zu nehmen, was ihnen Lust verschafft.

Warum, fragt man sich, passiert das ausgerechnet in der Kirche, nicht nur im, Sport, wo Trainer und junge Sportler einander nahekommen und der eine über den anderen Macht ausüben kann.

Vielleicht weil man immer hört: „Du sollst deinen Nächsten lieben“ und dann vergisst man dieses kleine „wie dich selbst“, und das erforderte ja die Arbeit der Selbsterkenntnis, eine stille, ruhige Arbeit an sich selbst, auch Gebet. Und wenn man meint, seinem Nächsten immer Gutes tun zu müssen und im eigenen Herzen der Teufel los ist, weil man sich selbst überhaupt nicht kennt, nicht mag, sich nicht versteht, wenn Kirchenleute meinen, ständig die Kirche aufbauen und anderen helfen zu können, und bei sich selbst eine Leerstelle und ein Schutthaufen sind, dann mag’s kommen, dass die Lust einen Kirchenmann überwältigt und er selbst Gewalt ausübt.

Aber mit der Lust ist es ja von Anfang an nichts Böses. Denn der liebe Gott scheint sie selber zu empfinden, wenn „der Mann von Juda sein Lustgarten“ ist, wie es bei dem Propheten heißt und wenn es im Psalm heißt: „Er führte mich hinaus ins Weite, er riss mich heraus; denn er hatte Lust zu mir.“[3] Wir erkennen deutlich: Die Lust Gottes am Menschen unterjocht ihn nicht und artet nicht in Gewalttat aus, sie schafft dem Menschen Freiraum, einen Ort des Friedens und der Befreiung aus Bedrängnis.

III

Das hast du schön gesagt, mag einer entgegnen, aber schau her: Dein Gott der Bibel ist auch voller Gewalt. Schau doch her, was er aus Frust wegen der enttäuschten Liebe tut:

„Wegnehmen will ich seine Dornenhecke und er soll der Verwüstung preisgegeben sein, abreißen seine Mauer und er soll sein zum Zertrampeln.

6 Und ich will ihn zum jähen Untergang machen, nicht wird er beschnitten werden und nicht wird er gehackt werden, und aufgehen werden Dornen und Disteln. Und den Wolken will ich befehlen, nicht über ihn Regen regnen zu lassen“, das ist, was der enttäuschte Liebhaber Gott mit seinem Weinberg, das heißt mit dem Volk der Erwählung tun will. Ist doch lauter Gewalt. Ja, was wollt ihr mit eurem Gott, könnte da ein radikaler Christentumskritiker sagen, er ist gewalttätig und was Wunder, wenn es seine Diener auch sind.

Ja, es ist wahr, die Leidenschaft der Liebe schlägt in Zorn um.

Aber wir haben es doch auch nicht anders erfahren: Als Männer aus unserem Volk im November 1938 die Synagogen anzündeten, die Gebetshäuser des Volkes der Erwählung und im Zuge dieser Aktion schon mehrere hundert deutsche Juden getötet wurden, predigte ein Pfarrer in Württemberg:

„Die Leidenschaften sind entfesselt, die Gebote missachtet, Gotteshäuser, die andern heilig waren, sind ungestraft niedergebrannt worden, das Eigentum der Fremden geraubt oder zerstört. (…) Und wir als Christen sehen, wie dieses Unrecht unser Volk vor Gott belastet und seine Strafen über Deutschland herbeiziehen muss. […] Gott lässt seiner nicht spotten. Was der Mensch säet, wird er auch ernten.“

Es hat dann auch unser Land geerntet, was es gesät hat: die Schrecken der Bombenkriege und das Leid der Vertreibungen.

Aber das End vom Lied ist kein gewalttätiger Gott. Der Zorn entspringt der Leidenschaft der Liebe und unterstreicht die Klage: „Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.“

Vielleicht bedeutet dieses Wegreißen der schützenden Hecke und das Abreißen der bergenden Mauer um den Weinberg in dem zornigen Lied des Propheten, dass der Weinberg nun offen ist und sich über alle Welt ausbreitet und dass auch einer, der heute lebt und glaubt, sich diesem Garten zugehörig fühlen kann. Darum wähle ich für das Echo auf diese Predigt ein paar Verse aus dem Sommerlied von Paul Gerhard, in dem einer bittet: „Gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe.“ Vielleicht will jemand einwenden, das ist allzu gutgläubig. Aber das soll durchaus ein Gebet sein, dass ein jeder bete, dass seine Lebensführung für seinen Mitmenschen, für sein Land einen Genuss bedeute, süßen Trauben gleich, gutem Wein gleich. Wir werden Gottes Liebe auch enttäuschen und uns wird nichts übrigbleiben als zu beten: „Vergib uns unsere Schuld“.

Aber dennoch soll die Liebe uns nicht als drückend erscheinen, als könnten wir ihr nie entsprechen und als fordere sie ständig gute Taten von uns. Im Leiden Jesu ist die Liebe Gottes auf einem Tiefpunkt gelandet, von dem aus ein Mensch seine Würde wieder findet. „Er riss mich heraus, denn er hatte Lust zu mir.“

Der Friede Gottes, der höher ist als unsere Vernunft bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

13. Hilf mir und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
dass ich dir stetig blühe;
gib, dass der Sommer deiner Gnad
in meiner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe,
viel Glaubensfrüchte ziehe. 

14. Mach in mir meinem Geiste Raum,
dass ich dir werd ein guter Baum,
und lass mich Wurzel treiben. 
Verleihe, dass zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben,
und Pflanze möge bleiben. 
(EG 503,13+14)

 

 

Gebet und Segen

Lasst uns beten:

Eine: Lasst uns in Frieden zu Gott beten:

Ein anderer: Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen sind. Lass uns darauf trauen und hilf deiner Kirche, dass sie für andere da ist. Vergib uns unsere Schuld, wenn wir unklar, unverständlich waren oder um uns selbst gekreist sind. Lasst uns bitten: Erbarme dich, Gott.

Gemeinde: Erbarme dich, Gott.

Eine: Deine Liebe ist ein Feuer. Lass es in uns brennen. Lass die Sonne der Gerechtigkeit über uns scheinen, dass wir süße Früchte bringen und unser gemeinsames Leben ein Genuss sei für unsere Mitmenschen. Lasst uns bitten: Erbarme dich, Gott.

Gemeinde: Erbarme dich, Gott.

Ein anderer: für die Menschen, die auch in der Kirche sexualisierte Gewalt erlebten, als Kinder oder Jugendliche, dass sie Hilfe finden und dass es für sie Wiedergutmachung gibt. Wir bitten auch für die, welche Gewalt ausübten, dass sie Vergebung und einen Weg finden, wie sie sinnvoll mit ihrem Begehren leben können. Lasst uns bitten: Erbarme dich, Gott.

Gemeinde: Erbarme dich, Gott.

Eine: für das Volk des Bundes, für das Haus Israel, die Männer und Frauen Judas, dass sie in Frieden leben können, frei von Neid und Verfolgung in allen Ländern der Erde und im Lande Israel. Schenke ihnen gute Freunde und lass Palästinenser und Juden einen Weg zu einem Leben in Frieden finden. Lasst uns bitten: Erbarme dich, Gott.

Gemeinde: Erbarme dich, Gott.

Ein anderer: Für Kinder und junge Frauen in Kenia und in anderen afrikanischen Staaten, wo durch den langen Lockdown 20% der Kinder nicht mehr zur Schule gehen, Eltern verarmt sind und junge Frauen geschwängert und verheiratet werden, um Hilfe. Lasst uns bitten: Erbarme dich, Gott.

Gemeinde: Erbarme dich, Gott.

Eine: Für unser Land, dass wir uns in Geduld üben,
dass Du deinen Engel sendest zu Familien, in denen die Stimmung gereizt ist,
zu den Künstlern, die in der Stille üben müssen,
zu den Gastwirten, deren Stube leer ist,
zu den Kindern, die Kopfweh haben vom Distanzunterricht am Bildschirm,
für Frauen und Männer, die Amtsträger sind, die Verantwortung übernehmen im Staate, ihren Kopf hinhalten und täglich Drohbotschaften empfangen lasst uns bitten:

Erbarme dich, Gott.

Gemeinde. Erbarme dich, Gott.

Ein anderer: für unsere Entschlafenen und die, welche um sie trauern, um einen Raum bei Dir und um den Trost, den uns dein Heiliger Geist schenkt, durch welchen die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegossen wird Bleibe bei uns, lieber Gott,
mit deinem Wort und den Gaben deiner Güte.
Dein Reich komme. Darum bitten wir dich im Glauben an Jesus Christus, unseren Herrn.

Amen.

 

Vater unser …

 

Der HERR segne dich und behüte dich;
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. Amen.

 

 

[1] Frankenpost vom 22. Februar 2021, S. 1.

[2] https://www.br.de/nachrichten/bayern/evangelische-kirche-will-konsequent-gegen-missbrauch-vorgehen,SHNTjTz

[3] Psalm 18,20.

 

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