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Einführung Lektorin Schwarz

Es ist ein Tag der Freude für die Gemeinde. Ingrid Schwarz wird als Lektorin in ihren Dienst eingeführt. Wir feiern Gottesdienst im Museumsgarten. Die Texte des Gottesdienstes finden Sie hier online.

 

Zum Eingang

Im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Begrüßung
Ich grüße Sie zu unserem Gottesdienst am 7. Sonntag nach Trinitatis im Garten des Museums Alte Wagnerei. Heute grüße ich besonders in unserer Mitte Ingrid Schwarz, der heute der Dienst als Lektorin übertragen werden soll. Dazu begrüßen wir die anwesenden Lektorinnen und Lektoren, Prädikantinnen und Prädikanten unseres Dekanatsbezirkes sowie Pfarrer Thomas Wolf, der für deren Begleitung in unserem Dekanatsbezirk zuständig ist.

Zu einem Fest gehören ein paar Ehrengäste. Ich begrüße unseren Bürgermeister Matthias Beyer und die Mitglieder des Gemeinderates sowie für die Kreuzkirche Hof den Vertrauensmann Stefan Gebhardt. Der hat sich gleich in unseren Posaunenchor eingereiht, der heute erstmals wieder im Einsatz ist und erstmals unter der Leitung unserer Dekanatskantorin Sophia Lederer. Ich grüße auch Euch recht herzlich. Endlich, mal wieder!

Liebe Gemeinde,
dieser Gottesdienst war eigentlich für den 29. März geplant. Die Einladung war schon fertig, wurde aber nicht mehr versendet. Aufgrund der geltenden Regelungen sind wir nicht in der Lage einen solchen Gottesdienst derzeit in der St. Leonhardkirche zu feiern. Wir hatten viele Male gutes Wetter hier im Garten, zuletzt am Freitagmorgen zum Schulschluss. Gott segne uns auch heute diesen Gottesdienst.

 

Lied EG 503,1-3.8 – Geh aus, mein Herz, und suche Freud

Psalm 107
Danket dem Herrn; denn er ist freundlich
und seine Güte währet ewiglich.
So sollen sagen, die erlöst sind durch den Herrn,
die er aus der Not erlöst hat,
die er aus den Ländern zusammengebracht hat
von Osten und Westen, von Norden und Süden.
Die irregingen in der Wüste, auf ungebahntem Wege,
und fanden keine Stadt, in der sie wohnen konnten,
die hungrig du durstig waren
und deren Seele verschmachtete,
die dann zum Herrn riefen in ihrer Not
und er errettete sie aus ihren Ängsten
und führte sie den richtigen Weg,
dass sie kamen zur Stadt,
in der sie wohnen konnten.
Die sollen dem Herrn danken für seine Güte
und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
dass er sättigt die durstige Seele
und die Hungrigen füllt mit Gutem.
Amen.

 

Sündenbekenntnis
Wir sind zum Gottesdienst zusammengekommen,
weil Gott uns ruft.
Wir horchen auf, halten inne.

Wo wir versinken im Gleichmaß unserer Tage,
ruft Gott uns heraus.
Wo uns Sorge gefangen nimmt,
will Gott uns befreien.
Wo Schuld uns belastet,
will Gott sie uns nehmen.

In der Stille bringen wir deshalb all das vor Gott,
was uns das Leben schwer macht.    

[Stille]

Allmächtiger Gott, lieber himmlischer Vater,
du kennst uns und du siehst unser Herz.
Sei uns Sündern gnädig und erbarm dich über uns!
Amen.

 

Kyrie
Kyrie eleison. Herr, erbarme dich.
Christe eleison. Christus, erbarme dich.
Kyrie eleison. Herr, erbarm dich über uns.

 

Gnadenzusage
Der allmächtige Gott hat sich über uns erbarmt.
In Christus hat er uns
mit sich versöhnt und zu seinen Kindern gemacht.
Der dreieinige Gott
ist die Quelle der Liebe, der Hoffnung und der Geduld.
Wer glaubt und getauft ist,
der wird selig werden.
Das verleihe Gott uns allen.
Amen.

Darum lasst uns Gott loben und ihm danken!

Glorialied – EG 086,2

 

Tagesgebet
Barmherziger Gott, Ursprung des Lebens,
du schenkst uns gute Gaben:
Nahrung, die uns stärkt und erfreut,
Sonne, die uns leuchtet und wärmt,
Wind, der uns erfrischt und belebt,
Menschen, die unser Leben teilen.
Von dir kommt,
was uns stärkt,
was uns froh macht,
was uns das Leben spüren lässt.
Dafür danken wir dir und bitten dich:
Öffne unsere Ohren und Herzen,
dass wir dein Wort hören,
deine Güte begreifen
und dankbar leben.
Amen.

 

Verkündigung / Einführung der Lektorin

Vorstellung der Lektorin

In diesem Gottesdienst wird Ingrid Schwarz der Lektorendienst übertragen.

Ingrid Schwarz hat sich aus eigenen Stücken für den Dienst einer Lektorin in unserer Gemeinde gemeldet. Der Kirchenvorstand hat sie bereits im Herbst 2018 für die Lektorenausbildung vorgeschlagen und damit seine Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass sich mit ihr eine langjährige bewährte ehrenamtliche Mitarbeiterin der Kirchengemeinde noch einmal neu an anderer Stelle in den Dienst der Gemeinde stellen will.

Ingrid Schwarz hat ab dem Sommer letzten Jahres bis zum Beginn dieses Jahres den Fortbildungskurs unserer Landeskirche zur Lektorin besucht. Inhalte dieser Fortbildung sind: Gottesdienst und Liturgie, Predigt, Altes und Neues Testament. Begleitend hat sie im letzten Herbst und Winter einzelne Teile eines Gottesdienstes bis hin zu einem ersten vollständig selbst verantworteten Gottesdienst am Sonntag nach Weihnachten übernommen. Das den Kurs abschließende Colloquium hat sie Ende Januar erfolgreich abgelegt.

Wir freuen uns, ihr heute den Lektorendienst zu übertragen. Sie hat sich bereit erklärt, den Lektorendienst im Rahmen ihrer Dienstordnung auszuüben. Dazu gehören die selbständige Leitung von Gottesdiensten und die Verkündigung auf der Grundlage von Lesepredigten.

Hört die Worte der Heiligen Schrift zum Dienst der Verkündigung:

7 So ist nun weder der pflanzt noch der begießt etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. 8 Der aber pflanzt und der begießt, sind einer wie der andere. Jeder aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit. 9 Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. 10 Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. 11 Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. (1. Korinter 3,7-11)

35 Und Jesus ging ringsum in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen. 36 Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. 37 Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. 38 Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende. (Matthäus 9,35-38)

 

Lied EG 279,1.4 – Jauchzt alle Lande Gott zu Ehren“

Predigt

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde,
der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im Hebräerbrief im 13. Kapitel, die Verse 1 bis 3:

Bleibt fest in der brüderlichen Liebe.
Gastfrei zu sein vergesst nicht;
denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.
Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene,
und an die Misshandelten,
weil auch ihr noch im Leibe lebt.

 

Liebe Gemeinde,
da möchte Frau oder Mann doch gleich zum Essen einladen. Einige Freunde anschreiben, die vielleicht noch nie gemeinsam da waren, die Bude putzen, alle Zutaten einkaufen, kochen und einen guten Wein aus dem Keller holen. Dann sich nach anstrengender, aber beglückender Vorbereitung möchte man sich fallen lassen in das Geschenk der Gabe. Einander begegnen und miteinander teilen, was zubereitet ist.

Doch was ist, wenn Gäste überraschend vorbeikommen, mit denen man nicht gerechnet hat? Und was ist, wenn sie mir auch noch fremd sind?

Der Schreiber des Hebräerbriefes ermuntert uns mit einem Weckruf. Er lenkt unseren Blick ja nicht nur auf die, mit denen wir schon immer gerne zusammensitzen und feiern. Er denkt auch an die, die uns fremd sind, die uns noch unbekannt sind, die, die sich unter uns gemischt haben, immer mal vorbeischauen, aber mit denen wir nicht so richtig ins Gespräch gekommen sind bislang.

In unseren Gemeinden geschieht das ja oft. Da kommt mal jemand zum Gottesdienst oder zu einem Kreis, dessen Nase noch nicht gesehen ward zuvor und alle richten sofort ihre Blicke auf ihn – unsichtbar freilich, hinter vorgehaltenem Visier. Neugierig, aber auch mit einer gehörigen Portion Vorsicht betrachten wir ihn. Sieht so eine gastfreundliche Gemeinde aus? Wie wird der Gast die Situation empfinden?

Der Gast bringt Gott herein. Gastfrei zu sein vergesst nicht. Wenn wir uns das auf die Fahnen schrieben, sähe es dann anders aus in unseren Gemeinden?

Zur Zeit ist es schwieriger mit der gelebten Gastfreundschaft. Wir können nicht einfach so jemanden einladen. Zumindest sollten gewisse Regeln eingehalten werden. Das entmutigte Viele. Unsere gemeinsamen Gottesdienste mit der Kreuzkirche, das Tischabendmahl, die Himmelfahrtswanderung sind entfallen. Die Jugendbegegnung des Dekanats mit Jugendlichen aus Malaysia, die in diesem Frühjahr nach Hof kommen wollten, kam nicht zu Stande. Der Gottesdienst heute hätte zwar hier stattfinden sollen, aber das Museumsfest wurde abgesagt. Gelebte Gastfreundschaft hat es in Corona-Zeiten schwer. Dennoch sollten wir das Wort der Schrift gerade jetzt uns sagen lassen. Denn es ermutigt uns, bei aller Vorsicht, in kleinen Schritten zu suchen, was jetzt dran ist und möglich ist.

Gott selbst ist es, der die Gastfreundschaft gewährt. Er ist der Gastgeber in seinem Mahl, das er mit uns feiern will. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir den anderen, der neben uns steht, gut kennen oder ob er uns fremd ist. Das ist das Schöne bei der Feier des Abendmahls. In ihr wird eine große Kraft spürbar: Jesus Christus für uns gegeben. Das ist Ermutigung für uns alle. In ihm sind wir eins, so verschieden wir auch sind. In ihm sind alle unsere Differenzen nicht wichtig. Ob wir noch etwas mit der Situation fremdeln oder sie uns schon lange vertraut ist, ob wir hier neu sind oder schon immer dazu gehören, Gott schenkt sich allen gleichermaßen.

Gott selbst ist es, der die Gastfreundschaft gewährt. Darum soll auch immer Platz bleiben an unserem Tisch für Gäste, mit denen wir nicht gerechnet haben. Es soll Gelegenheit sein für einen aufmunternden Blick, ein gutes Wort, ein Gespräch mit denen, die wir noch kaum kennen. Für manch einen darf es aber auch so bleiben. Jemand sagte mal: „Zum Abendmahl geh ich gerne hin, denn auch wenn man sich nicht kennt, ist es doch etwas Gemeinschaftliches.“ Im Abendmahl werden wir alle verwandelt durch die Begegnung miteinander, durch die Begegnung mit Jesus Christus in Brot und Wein.

Das Geschenk ist ein Gegenseitiges. Wir schenken uns dem Anderen. Der andere schenkt sich uns. So werden wir einander zu Engeln Gottes. Gott schenkt sich uns. Wir schenken unser Leben mit all seiner Freude und seinen Grenzen ihm, dem ermutigenden Gott. So sind wir nicht allein, denn er ist bei uns. Und bei uns sind die Vielen, die mit uns ihm vertrauen.

Liebe Gemeinde,
um gastfreundliche Gemeinde zu sein, braucht man ein gastliches Haus. Das haben wir zweifelslos mit unserer schmucken, kleinen St. Leonhardkirche. Da ist – unter Normalbedingungen – immer noch ein wenig Platz für einen Fremden, selbst wenn man am Hl. Abend das Gefühl hat, dass man dicht auf dicht beieinandersitzt und alles belegt ist. Glücklicherweise haben wir – für Ausnahmesituationen – in Köditz auch einen einladenden Museumsgarten, der in diesem Sommer von fleißigen Händen so sorgsam gepflegt wurde wie nie zuvor. Hier lässt sich gut feiern – mit Gott und den Menschen unter freiem Himmel, Blick zum Kirchturm inklusive. Gastfreundliche Gemeinde lässt sich immer wieder auf neue Menschen und neue Projekte ein, um Gottes Liebe, sein Geschenk an uns zu verkündigen und zu leben. Es tut gut, zu erfahren, dass sich in unserer Gemeinde Menschen mit ihren Gaben einbringen.

Wir führen heute eine Lektorin in ihr Amt ein. Das ist ein ganz besonderer Moment für eine Gemeinde, denn das kommt nicht gerade oft vor. Es ist gut, wenn das Wort Gottes von verschiedenen Menschen verkündigt wird, die dazu gerufen und berufen sind. Die Gemeinde Jesu Christi verändert mit jedem und jeder, die sich neu einbringt ihr Gesicht. Sie lässt sich auf Neues ein, was für beide Seiten ein Wagnis ist. Aber im besten Fall ist es ein Gewinn für beide, wie bei dem Gastgeber und dem Gast.

Zu jedem Gottesdienst gehört auch gute Musik. In diesen Zeiten ist es manchmal eine besondere Herausforderung. Hier jemand in unseren Reihen zu wissen, die sich auf neue Projekte mit Leidenschaft einlässt, ist ebenfalls ein Gewinn für unsere Gemeinde.

Wer offen bleibt für das, was andere uns zu schenken haben, wird reich beschenkt. Nehmen wir diese Gaben und Begabungen als Gemeinde Jesus Christi freudig an.

Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Glaubensbekenntnis

Lied EG 564,1.2 „Komm, Heilger Geist“

 

Anrede und Verpflichtungsfrage

Liebe Ingrid,
aus der Heiligen Schrift haben wir vom Auftrag und der Verheißung der Kirche Jesu Christi gehört. Durch die Taufe sind wir alle zum Zeugnis und Dienst in der Welt berufen. Einzelne werden zum Dienst in der Verkündigung besonders ausgebildet.

Du bist von unserer Gemeinde entsandt worden und hast Dich zur Lektorin ausbilden lassen. Nun wirst du beauftragt, Gottesdienste zu leiten. In Deiner Verkündigung bist Du an das Zeugnis der Heiligen Schrift und das Bekenntnis der evangelisch-lutherischen Kirche gewiesen. Mit Deinen Gaben dienst Du der Gemeinde Jesu Christi. Sie unterstütz Dich in Deinem Dienst.

So frage ich Dich nun:

Ingrid Schwarz, bist du bereit, den Dienst als Lektorin treu und gewissenhaft zu tun zur Ehre Gottes und zum Besten der Gemeinde. so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe.

 

Übertragung

Liebe Ingrid,
im Gehorsam gegen den Auftrag, den der Herr seiner Kirche gegeben hat, und im Vertrauen auf seine Verheißung übertragen wir Dir den Dienst als Lektorin.

 

Gebet
Lasst uns für den Dienst der Lektorin beten:
Du, Gott, redest und schweigst nicht.
Du willst bekannt werden an allen Orten
und sendest Menschen, das Evangelium zu verkündigen.
Nimm unsere Schwester Ingrid Schwarz in den Dienst
und schenke ihr deinen Geist.
Gib ihr Freude an deinem Wort,
an der Feier der Gottesdienste
und an der Mitarbeit in dieser Gemeinde und den Gemeinden des Dekanatsbezirkes Hof.
Wir rufen dich an im Vertrauen auf Jesus Christus,
unsern Herrn und Bruder.
Amen.

Segen
Der Herr segne dich. Er segne deinen Dienst als Lektorin. Amen.

 

Wort an die Gemeinde
Liebe Gemeinde, ich bitte euch:
Achtet den Dienst eurer Lektorin.
Steht ihr bei und betet für sie, dass sie ihren Dienst mit Freude tut und nicht müde wird.
Bedenkt, dass wir alle aufgrund der Taufe zum Zeugnis und Dienst in der Welt berufen sind.
Der Gottes Friedens mache uns tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus. Ihm sei Ehre in Ewigkeit. Amen.

 

Gebet und Segen

Fürbittengebet
Gütiger Gott,
du schenkst Dich uns in Jesus Christus, deinem Sohn,
stärkendes Brot, ermutigendes Wort,
das uns befreit zu einer Gemeinschaft der Verschiedenen.
Wir bitten dich:
Lass uns offen bleiben für die Gaben der Menschen,
hinsehen, wo jemand leidet,
gastfreie Gemeinde sein, die Neues annehmen kann.

Großer Gott,
dein Wort ist kraftvoll und wahr.
Du vertraust es uns an.
Wir bitten dich für alle,
die es weitersagen:
Begeistere sie durch dein Wort.
Erfülle sie mit deiner Liebe.
Schenke ihnen den Mut und die Gelassenheit,
sich dir zur Verfügung zu stellen.

Gnädiger Gott,
dein Wort ist voller Weisheit und schenkt Vergebung.
Du vertraust es uns an.
Wir bitten dich für alle,
die im öffentlichen Leben Verantwortung tragen:
Ermahne sie durch dein Wort.
Wecke in ihnen die Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung.
Bewege die Starken und Mächtigen den Schwachen zu dienen.

Barmherziger Gott,
dein Wort ist freundlich und schafft Leben.
Wir danken dir, dass du uns dein Wort anvertraust.
Wir bitten dich für alle, die in Not sind:
Tröste sie durch dein Wort.
Richte die Gedemütigten auf.
Hilf den Kranken und Verzweifelten.
Schenke uns und allen, die zu uns gehören, neues Leben.

Unsere persönlichen Bitten
bringen wir in der Stille vor dich.

Stille

Jesus Christus ist dein lebendiges Wort in unserer Mitte.
Durch ihn loben wir dich heute und alle Tage. Amen.

Vaterunser
Vaterunser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auch auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute 
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Sendung und Segen
Jesus Christus spricht:
‚Friede sei mit euch.
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!‘

So geht nun in diesen Sonntag
und in die neue Woche
unter dem Segen unseres Herrn!

Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch
und sei euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch
und gebe euch + Frieden.