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„Es begab sich aber zu der Zeit…“

Hören Sie das Weihnachtsevangelium gerahmt mit geistlichem Liedern zur Geburt Jesu.

 

 

Glockengeläut – St. Leonhard Köditz

 

„Freut Euch ihr lieben Christen.“ — Lothar Graap

 

Evangelium nach Lukas im 2. Kapitel

Es begab sich aber zu der Zeit,
dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging,
dass alle Welt geschätzt würde.
Und diese Schätzung war die allererste
und geschah zur Zeit, da Qurinius Statthalter in Syrien war.
Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe,
ein jeder in seine Stadt.
Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa,
aus der Stadt Nazareth,
in das judäische Land zur Stadt Davids,
die da heißt Bethlehem,
weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,
auf dass er sich schätzen ließe
mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

Und als sie dort waren,
kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
Und sie gebar ihren ersten Sohn
und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe;
denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

 

„Ich steh´ an deiner Krippen hier.“ — Text: Paul Gerhard, Melodie: Bach-Schemelli

 

Und es waren Hirten in derselben Gegend
auf dem Felde bei den Hürden,
die hüteten des Nachts ihre Herde.
Und der Engel des Herrn trat zu ihnen,
und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie;
und sie fürchteten sich sehr.
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!
Siehe, ich verkündige euch große Freude,
die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Und das habt zum Zeichen:
Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt
und in einer Krippe liegen.
Und alsbald war da bei dem Engel 
die Menge der himmlischen Heerscharen,
die lobten Gott und sprachen:
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren,
sprachen die Hirten untereinander:
Lasst uns nun gehen nach Bethlehem
und die Geschichte sehen, die da geschehen ist,
die uns der Herr kundgetan hat.
Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef,
dazu das Kind in der Krippe liegen.
Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus,
das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.
Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das,
was ihnen die Hirten gesagt hatten.
Maria aber behielt alle diese Worte
und bewegte sie in ihrem Herzen.
Und die Hirten kehrten wieder um,
priesen und lobten Gott
für alles, was sie gehört und gesehen hatten,
wie denn zu ihnen gesagt war.

 

„Die Hirten“ — Peter Cornelius

 

Glockengeläut – St. Leonhard Köditz

 

Lesung: Prädikantin Michaela Wilfert
Gesang: Organist Jonas Kaufmann 
Piano: Dekanatskantorin Sophia Lederer
Tonaufnahmen: Tobias Schwarz, Andreas Wirth (Geläute)